Sinnvolle Nachnutzung der Rahlenbergschule gesichert

Herscheid – Sichtbare Fortschritte beim Innenausbau, viele zusätzliche Fakten zum Großprojekt und ein Rundgang im wahrsten Sinne des Wortes. Die Mitglieder der SPD-Ratsfraktion und weitere Interessierte, ließen sich von Bauamtsleiter Lothar Weber auf den aktuellen Stand der Dinge bringen.

Bürgermeister Uwe Schmalenbach konnte dabei nochmals seine Freude über eingetroffenen Bewilligungsbescheid für den zweiten Bauabschnitt zum Ausdruck bringen. Da kam schon fast ein wenig Hauptstadtfeeling auf, als die Mitglieder der SPD-Fraktion und weitere Interessenten ihre „Baustellenführung“ am Rahlenberg begannen.

Denn nachdem Bauamtsleiter Lothar Weber die provisorische Gebäudetür aufgeschlossen hatte, ging es direkt auf die Rampe. Und das wiederum, hat etwas prinzipiell Gemeinsames mit dem Berliner Reichstag. Zwar ist die dortige Besucherrampe für mehr Stockwerke als in Herscheid im Bildungszentrum angelegt, gut erreichbar für mobilitätseingeschränkte Personen, sind diese aber hier und dort gleichfalls. 

Und selbst bei der sich eigentlich selbsterklärenden Nutzung der Anlage zur Barrierefreiheit, wartete Weber mit einem kleinen Hinweis auf die in die leichte Schräge der Rampe eingebauten, waagerechten „Ruhepodeste“ auf. „Hier kann man eine kleine Pause einlegen und rollt nicht sofort weiter“. Auch der Hinweis, dass gleichfalls ein ebener Zugang zur Bühne der Aula möglich sei, gehörte zu seinen Informationen. 

Im Rohbau, „wetterfest“ durch die eingebauten Fenster geschlossen und mit bereits eingebautem Estrich, sind derzeit die Handwerker der verschiedensten Gewerke mit dem Innenausbau beschäftigt. Viele davon aus Herscheid oder den direkten Nachbarstädten. 

Im Gebäude selbst sind neben der einen großen Teil des Baukörpers umfassenden Aula ebenfalls schon die Räume für den späteren, „normalen“ Schulalltag zu erkennen. Dazu zählt, im sich jetzt nach und nach dem Endzustand annähernden ersten Bauabschnitt beispielsweise das Lehrerzimmer und Nebenräume. 

Und auch der Übergang zur ehemaligen Hauptschule, in der nach dem Umbau die beiden Herscheider Grundschulen untergebracht sein werden, ist sichtbar. Zwar noch mit roten Ziegeln versperrt, aber letztendlich ein unabweisbarer Hinweis, welcher Weg zukünftig in diesen Gebäudetrakt führen wird. 

Durch die aktuelle Mittelbewilligung in Höhe von 2,7 Millionen Euro, ist „der Weg“ nicht nur auf der Baustelle zudem endgültig gesichert. Somit dürfte die sinnvolle Nachnutzung des bestehenden Schulgebäudes der ehemaligen Hauptschule am Rahlenberg und die Bündelung differenzierter Nutzungsangebote im durch den Neubau entstandenen Gesamtkomplex in gut zwei Jahren angelaufen sein. 

Anvisiert wird der Beginn des Schulbetriebes für nach den Sommerferien 2021. Ab dann wird nicht nur durch ein gestärktes Bildungsangebot, unter anderem durch die baulich ein- und verbundene VHS, sondern auch durch unterschiedliche soziale und kulturelle Angebote, das Quartier gestärkt.

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2,7 Millionen Euro für den zweiten Bauabschnitt des Bildungszentrums

Herscheid – Die Gemeinde erhält aus der Städtebauförderung Fördergelder für den zweiten Bauabschnitt des Bildungszentrums. Mit einer Summe von mehr als 2,7 Millionen Euro handelt es sich um den höchsten Förderbescheid, den die Verwaltung jemals erhalten hat.

Dem Verschmelzen der beiden Grundschulen an einem neuen gemeinsamen Standort steht somit aus planerscher nichts mehr im Wege. Die Freude im Rathaus fällt entsprechend überschwänglich aus: Bürgermeister Uwe Schmalenbach wertet die Bewilligung als „überaus positives Signal, zumal die Fördersumme voll umfänglich“ bewilligt wurde. 

Dies sei bei dem ersten Abschnitt – dem Bau der Schulaula, der mit rund zwei Millionen Euro bezuschusst wurde – nicht der Fall gewesen. Dank der finanziellen Sicherheit kann jetzt die Auftragsplanung für den nächsten Schritt anlaufen. Dieser beinhaltet die Sanierung des Hauptschulgebäudes (und somit den Umbau der bestehenden Klassenräume) sowie die Erweiterung des Gebäudekomplexes um einen neuen Haupteingang. Auch die Erstmöblierung der Aula fällt in den zweiten Abschnitt. 

Durch ein verändertes Bewerbungsverfahren für die Fördermittel waren die Herscheider Planungen zuletzt ins Stocken geraten. Länger als zunächst eingeplant musste auf die Bewilligung gewartet werden. Zwischenzeitlich hatte die Verwaltung einen vorzeitigen Maßnahmenbeginn beantragt, dieser wurde jedoch abgelehnt. 

 

Der Bürgermeister wollte diese Verzögerung nicht überbewerten: „Wir sind nicht unter Zeitdruck.“ Entscheidend sei, dass das Gesamtprojekt durch das zuständige Landesministerium weiter unterstützt werde. Mit einer längeren Bauunterbrechung sei nicht zu rechnen, beruhigte Schmalenbach. 

Vorsorglich hatte die Verwaltung bereits den angepeilten Öffnungstermin des Bildungszentrums um ein Jahr nach hinten verschoben. Nach den Sommerferien 2021 (und nicht wie anfangs vorgesehen bereits nächstes Jahr) sollen die ersten Schüler die neue Einrichtung besuchen können. 

Für das pädagogische Konzept sei dieser spätere Termin von Vorteil meint Heike Zilinski, Leiterin der Grundschule Hüinghausen und nach den Ferien auch kommissarische Leiterin der Herscheider Schule: „Das gibt uns ein Jahr mehr Zeit.“ 

Eine Steuerungsgruppe, die sich einmal pro Quartal trifft, erhält auf diese Weise mehr zeitlichen Spielraum, um das Zusammenwachsen der beiden Grundschulen behutsam und gründlich vorzubereiten.

Herrliche Aussicht für die Lehrer

Baustelle Bildungszentrum: Winterpause gibt es nicht

Herscheid – Das größte Bauprojekt in der Geschichte der Gemeinde nimmt weiter Form an. Trotz der winterlichen Witterung schreiten die Arbeiten im Bildungszentrum Rahlenberg voran.

Bei der Errichtung des Rohbaus im Vorjahr spielte das Wetter nicht immer mit. Die Kälte brachte die Arbeiten zwischenzeitlich zum Erliegen. „Damals fehlte uns etwa ein Monat. Das ist jetzt zum Glück nicht der Fall“, freut sich Karsten Schmidt vom Architekturbüro Bramey über den reibungslosen Verlauf. 

Der erste Abschnitt des Großprojektes umfasst in erster Linie den Neubau einer Aula mit angeschlossener Mensa und weitere Räume. Der Rohbau ist inzwischen fertiggestellt und auch die Arbeiten am Dach sind abgeschlossen. Die Fensterfront des Gebäudes in Richtung Dorf ist komplett. Auch der Einbau eines Fensters, welches bei den Arbeiten zu Bruch gegangen war, konnte nachgeholt werden. 

Lediglich die Verglasung der Aula entlang der Bergstraße steht noch aus. Die Bestückung der Pfosten-Riegel-Fassade mit den dafür vorgesehenen Scheiben ist von der Witterung abhängig; dafür ist es aktuell zu kalt. Dadurch geraten die Arbeiten allerdings nicht ins Stocken, betont der Architekt und verweist auf den bereits begonnen Innenausbau. 

Die Trockenbauer haben im Erdgeschoss erste Wände eingezogen. Die späteren drei Räume der Volkshochschule Volmetal sind bereits erkennbar. Auch die Elektriker haben reichlich Arbeit, denn in den Technikräumen laufen unzählige Kabelstränge zusammen. 

In der Etage darüber dominiert die zukünftige Aula das Bild. Sie bietet bei Veranstaltungen (neben der Schule ist auch eine kulturelle Nutzung angedacht) Sitzplätze für bis zu 200 Personen. Auf der Bühne stehen derzeit noch die Einzelteile der Belüftungsanlage, die für einen Raum dieser Größe unabdingbar ist. 

Von einer Empore aus hat man einen besonders guten Blick auf das neue Herzstück des Bildungszentrums. Umrahmt wird die Aula von einer Rampenanlage, die die Barrierefreiheit im Gebäude herstellt. 

Die Mensa (auf Höhe der Aula) und das Lehrerzimmer (eine Etage höher, direkt über der Mensa) sind großzügig gestaltet; von hier aus hat man eine herrliche Aussicht über weite Teile Herscheids. Kein Wunder, dass die Baugrundstücke im benachbarten und noch etwas höher gelegenen Neubaugebiet am Rotmilanweg so begehrt sind. 

Während die Arbeiten in diesem ersten Bauabschnitt zeitlich im Soll liegen und im Herbst abgeschlossen sein sollen, holpert es ein wenig im planerischen Bereich. Der Förderantrag für den zweiten Abschnitt, der die Sanierung des alten Hauptschultrakts beinhaltet, ist zwar gestellt. Doch ob die bereits zugesagten Fördermittel des Landes auch rechtzeitig fließen, scheint noch nicht absehbar zu sein. 

Bauamtsleiter Lothar Weber geht nach jetzigem Zeitpunkt zumindest davon aus, dass die Arbeiten kontinuierlich voranschreiten werden. „Unser Ziel bleibt es, dass unsere beiden Grundschulen im August 2020 in das Bildungszentrum einziehen können“; sagt Weber.

Bildungszentrum: Als nächstes folgt die Rampe

Rohbau soll noch dieses Jahr fertiggestellt sein

HERSCHEID – Mit einem Auftragsvolumen von insgesamt rund acht Millionen Euro ist das Bildungszentrum am Rahlenberg das größte Bauprojekt der Gemeinde Herscheid.

Das in mehrere Abschnitte aufgeteilte Großprojekt nimmt immer mehr Gestalt an. Die Bodenplatte für den Neubau der Aula ist bereits gegossen worden, davor sind zwei Untergeschosse entstanden, die später unter anderem von der Volkshochschule genutzt werden sollen. 

HERSCHEID – Mit einem Auftragsvolumen von insgesamt rund acht Millionen Euro ist das Bildungszentrum am Rahlenberg das größte Bauprojekt der Gemeinde Herscheid.

Das in mehrere Abschnitte aufgeteilte Großprojekt nimmt immer mehr Gestalt an. Die Bodenplatte für den Neubau der Aula ist bereits gegossen worden, davor sind zwei Untergeschosse entstanden, die später unter anderem von der Volkshochschule genutzt werden sollen. 

Startschuss für das Bildungszentrum

Größtes Bauprojekt der letzten Jahrzehnte beginnt mit Überraschung
Vertreter der Baufirma Hepelmann, des Architektenbüros Bramey und Partner, der Gemeindeverwaltung, der VHS Volmetal und der beiden hiesigen Grundschulen übernahmen gestern Mittag den symbolischen ersten Spatenstich für das Bildungszentrum Rahlenberg. 
© Grein

Herscheid – Rein optisch erinnert er an ein versunkenes U-Boot. Aber in Wirklichkeit handelt es sich um einen alten Öltank, der einst für das Beheizen der Herscheider Hauptschule benötigt wurde. Dieser wurde gleich zu Beginn der Tiefbauarbeiten für das Bildungszentrum am Rahlenberg entdeckt.

Dieser Tank mit einem Fassungsvermögen von rund 40 Kubikmeter Öl war in keinem Plan und keiner Zeichnung dargestellt. Entsprechend verblüfft hatten die Bauarbeiter den „Koloss“ freigelegt und aus dem Baufeld gehoben. Morgen soll er von einer Spezialfirma entsorgt werden; benötigt wird er vor Ort nicht mehr. Weitere solcher Überraschungen soll es bei der Umsetzung des Bauvorhabens nicht geben, lautete gestern Mittag der Wunsch beim symbolischen ersten Spatenstich.

„Mit diesem kleinen Stück Erde bewegen wir ein großes Projekt, wohl das größte der letzten Jahrzehnte“, hob Bürgermeister Uwe Schmalenbach die Bedeutung des Bildungszentrums hervor. Er erinnerte an den Entwicklungsprozess, in den Schüler, Eltern, Pädagogen, Bürger und Politik mit einbezogen wurden. In das gemeinsame „Haus des Lernens“ ziehen neben den beiden heimischen Grundschulen auch die Volkshochschule Volmetal sowie die Kultur ein. „Damit sind gute Voraussetzungen geschaffen, sich den Herausforderungen der Informations- und Wissensgesellschaft zu stellen“, sagte Schmalenbach.

Im ersten Arbeitsschritt wird das neue Herzstück des Bildungszentrums gebaut: eine Aula, die von einer Rampe eingefasst wird, die Erdgeschoss und erstes Obergeschoss barrierefrei verbindet. Verglaste Fassadenflächen, ein neuer Haupteingang im Obergeschoss (erreichbar von der Bushaltestelle an der Turnhalle), eine Mensa und die Modernisierung des Altbestandes der Hauptschule sind in der Folge ebenfalls vorgesehen. Trotz der topografischen Herausforderungen an dieser Stelle soll ein modernes Gebäude entstehen, mit dem Herscheid neue Wege beschreitet; der gemeinschaftliche Entstehungsprozess und die angedachte Nutzung sind kreisweit einzigartig.

Regierungspräsident Vogel überreicht Zuwendungsbescheid über 2,1 Millionen Euro

Bildungszentrum Rahlenberg: Fördermittel in vollem Umfang

Regierungspräsident Hans-Josef Vogel (rechts) überreichte gestern in der Schulaula am Rahlenberg den Zuwendungsbescheid für das Bildungszentrum an Bürgermeister Uwe Schmalenbach (links) und Friederike Schwartpaul von der Gemeinde Herscheid (Mitte).

© Grein

Besser hätte sich Hans-Josef Vogel aus Herscheider Sicht nicht vorstellen können: Der neue Regierungspräsident stattete gestern der Ebbegemeinde einen Besuch ab und hatte den lang ersehnten Zuwendungsbescheid für das Bildungszentrum mit im Gepäck.

„Jetzt ist alles endgültig auf dem Weg“, freute sich Bürgermeister Uwe Schmalenbach. Rund 3,1 Millionen Euro Kosten fallen allein für den ersten Bauabschnitt – der im Wesentlichen den Bau einer Aula inklusive Mensa beinhaltet – an. 70 Prozent dieser Summe übernimmt das Land NRW. Den entsprechenden Zuwendungsbescheid über Fördermittel in Höhe von 2,1 Millionen Euro überreichte Hans-Josef Vogel gestern Mittag. 

Erst seit Beginn des Monats ist er Regierungspräsident des Regierungsbezirks Arnsberg; der Termin in Herscheid war Vogels erster offizieller Amtsbesuch in neuer Funktion. Das Gesehene und Gehörte überzeugte Vogel vollends. Bürgermeister und Bauamts-Mitarbeiterin Friederike Schwartpaul präsentierten den bisherigen Planungsweg des Bildungszentrums. 

Vor allem die frühzeitige und konsequente Einbindung der Bürger imponierte dem Regierungspräsidenten: „Das ist eine außergewöhnliche Leistung.“ Die Gemeinde beweise, dass im Kleinen große Dinge entstehen können. Die Projektqualität sei überzeugend, eben auch, weil viel Eigenarbeit darin einfließe. Ebenso bemerkenswert sei der multifunktionale Gedanke: Neben schulischen Zwecken soll das Gebäude für Kulturveranstaltungen und VHS-Kurse genutzt werden. „Hier wird an der Ortsentwicklung gearbeitet und Bildung und Kultur als unverzichtbarer Teil dieser Entwicklung gesehen. Das ist beispielhaft“, lobte Vogel. 

Er sprach von einem Projekt mit Ausstrahlungswirkung, welches zeige, dass nicht nur in Großstädten innovative Lösungen erarbeitet werden. Zwischen den Zeilen ließ Vogel somit erkennen, dass das Land auch die Umsetzung der weiteren Bauabschnitte des Bildungszentrums in den Folgejahren bezuschussen wird. Zunächst soll aber noch in diesem Jahr der Baustart für das Großprojekt erfolgen: Der Gemeinderat wird in seiner Sitzung am 9. Oktober den Auftrag für die Maßnahme vergeben. Im November soll dann mit dem Bau der Aula begonnen werden.

Vision von einer Bildungslandschaft für Jung und Alt soll in Herscheid Wirklichkeit werden

Bürger entwickeln Ideen zur Neugestaltung des Schulzentrums Rahlenberg

Abschluss im Stuhlkreis: Die Teilnehmer empfanden das Gesprächsklima als angenehm und sehr produktiv.

Herscheid. (obs) Aus dem Schulzentrum Rahlenberg soll ein Bildungszentrum werden, in dem Jung und Alt zusammen lernen können. Dies ist die Vision. Die Details werden in der Gemeinde Herscheid mit möglichst viel Bürgerbeteiligung erarbeitet.

Wie soll die Bildungslandschaft in Herscheid zukünftig aussehen? Mit dieser Frage beschäftigten sich am heutigen Samstag rund 30 Bürgerinnen und Bürger. Über diese gute Beteiligung am Eltern-Workshop im Bürgersaal des Rathauses waren sich Fachbereichsleiterin Sabine Plate-Ernst und Bürgermeister Uwe Schmalenbach erfreut. Anhand von drei Fragestellungen wurden in kleinen Gruppen Ideen und Vorstellungen für das zukünftige Bildungszentrum gesammelt und diskutiert.

• Wie stellen Sie sich eine Bildungslandschaft vor?
• Welche Schwerpunkte sollen sich in der Bildungslandschaft 2034 wiederfinden?
• Welche Aspekte in Bezug auf die Planungs- und Entwicklungsphase für das Bildungszentrum Rahlenberg sind Ihnen wichtig?

Als Moderator fungierte wie schon beim Workshop der Lehrkräfte vor einigen Wochen Achim Körbitz von der Uni Bielefeld. Er setzte der Ideenfindung keine Grenzen. Die Einrichtung einer Jugendherberge, Kooperationen mit den heimischen Unternehmen, Räume für Veranstaltungen – die Vorschläge sprudelten. „Es zeichnet diese Runde aus, dass sie einen anderen Blickwinkel als zum Beispiel die Pädagogenrunde hat. Solche ergänzenden Angebote, wie sie heute vorgeschlagen werden, sind neue Ansätze“, hält Körbitz fest. Er regte an, noch eine Veranstaltung für die Kinder anzubieten, um sie ebenfalls in die Entwicklung des Bildungszentrums einzubinden.

Bürgermeister Schmalenbach fühlt sich und seine Verwaltung durch die Resonanz bestätigt. „Wir werden diesen Weg weitergehen. Natürlich müssen wir prüfen, was machbar ist, denn unser Budget ist begrenzt. Aber wir wissen, dass rund eine Million Euro nötig sei werden. Das ist für uns eine große Summe. Deshalb wollen wir möglichst viele Leute und viel Kompetenz mit ins Boot holen.“

Das weitere Vorgehen beschreibt Sabine Plate-Ernst: „Im Schulausschuss am 4. Mai werden die aus den Workshops entwickelten Leitideen vorgestellt. Am 22. Juni sollen erste Skizzen eines Architekten vorliegen. Wenn der entsprechende Beschluss gefasst wird, geht es an die Ausschreibung.“ Die Herscheider werden also die Ergebnisse ihres Engagements in Sachen Bildungszentrum zeitnah sehen und erleben können.