Baufortschritt am Bildungszentrum Rahlenberg: Die Küche steht

Der nächste Schritt ist getan: Die nagelneue Küche für das Bildungszentrum Rahlenberg ist geliefert worden und die Mitarbeiter der Firma Henne aus Lüdenscheid waren in den vergangenen tagen fleißig am Werk.

In der neuen Mensa (Bauabschnitt 1/2. Foto), die sich hinter der Aula befindet, können vermutlich im kommenden Jahr die Grundschüler beköstigt werden. Eine zweite Küchenzeile wurde in der angrenzenden „Spülküche“ installiert (5. Foto) und ein drittes Element wurde im oberen Gebäudeteil, in dem sich Mitarbeiterzimmer, Sekretariat und Schulleiterbüro befinden werden, aufgebaut (letztes Bild).

Seit dem 1. September 2020 wird das Mittagessen für die Grundschüler beider Herscheider Schulen täglich frisch von Schürmanns Landgasthaus geliefert. Das soll auch im kommenden Schuljahr so bleiben, deshalb soll in der Küche des neuen Bildungszentrums nicht jeden Mittag für alle Schüler gekocht werden, sondern nur die Essensausgabe stattfinden. Dennoch besteht die Möglichkeit, vor Ort etwas zuzubereiten.

Baufortschritte: Außenfassade fast fertig

Bei einem erneuten Besuch der Großbaustelle Bildungszentrum Rahlenberg haben wir festgestellt, dass der Oberputz am Bauabschnitt 1 fast fertig ist. Dort stehen nur noch Restarbeiten an. Es wird damit gerechnet, dass die Arbeiten an der Fassade in dem Bereich Ende August soweit beendet sind, dass das Gerüst abgebaut werden kann. Anschließend kann der Außenbereich vor dem Gebäude gestaltet werden.

Im Inneren des Bauabschnitts 1 (Aula, Mensa, Lehrerzimmer etc.) sieht es bereits sehr einladend aus: Die Böden sind verlegt, die Türen sind eingebaut und auch die Küche kann bald geliefert und dann aufgestellt werden. Im Altbau (Bauabschnitt 2) wurden in den vergangenen Tagen die neuen Fenster eingebaut. Dort sind die Trockenbauer und Elektriker bereits fleißig am Werk. In diesem Bauabschnitt (ehemalige Hauptschule) sollen zukünftig die Grundschüler unterrichtet werden.

Voraussichtliche Eröffnung des Bildungszentrums ist zum Schuljahresbeginn 2021/ 2022 geplant.

 

Ein Blick in die zukünftige Mensa. Die Fenster können ganz geöffnet werden. Die einzelnen farblichen Lamellen können als Sonnenschutz elektronisch gesteuert werden.

 

Im Übergangsbereich vom ersten Bauabschnitt (Aula, Mensa, Sekretariat, Lehrerzimmer usw.) zum zweiten Bauabschnitt (alte Hauptschule) soll die Möglichkeit bestehen, auf eine Dachterrasse ins Freie zu gehen.

 

Der Blick in den Durchgangsbereich der Aula. Durch die Türen an der rechten Wand geht es in den großen Saal. Oben über die Rampe gelangt man in die oberen Räumlichkeiten (Empore, Lehrerzimmer, Sekretariat, Schulleiterbüro).

 

Im ehemaligen Lehrerzimmer der Hauptschule wurden neue Fenster eingebaut. Hier sollen zukünftig Grundschulkinder unterrichtet werden.

 
 

Die Außenfassade des Altbaus. Hier wurden neue Fenster eingebaut und es werden noch farbliche Elemente angebracht.

Baufortschritt 2: Kernsanierung der alten Hauptschule

So haben sicherlich die wenigsten Bürger die ehemalige Hauptschule schon einmal gesehen. Hier ist wirklich nichts mehr, wie es mal war.
Im Rahmen der Entstehung des neuen Bildungszentrum Rahlenberg haben wir einen Blick in die alte Hauptschule geworfen.
 
Vor wenigen Tagen haben wir die Baufortschritte im Bauabschnitt 1 (Aula)  in Bildern festgehalten und waren erstaunt, was sich dort schon alles getan hat. Das kann man vom Bauabschnitt 2 (alte Hauptschule) zwar nicht gerade behaupten aber eine Kernsanierung sieht meistens nicht gerade einladend aus, denn: Wo gehobelt wird, fallen schließlich auch Späne.
 
Diese Bilder zeigen, wie viel Arbeit in solch einem Großprojekt steckt. Aktuell sind die Bauarbeiter dabei, die Wände, Decken und Böden zu erneuern (Stand Juli 2020). Das ist sehr viel Arbeit und erfordert viel Kraft. Die Arbeiter sind aber voll motiviert bei der Sache, um die alte Schule wieder auf Vordermann zu bringen.
 
In diesem Bauabschnitt sollen irgendwann einmal die Klassenräume für die neue Grundschule eingerichtet werden. Außerdem soll an dem Gebäude der neue Haupteingang entstehen (Richtung Turnhalle). Natürlich wird alles nach dem neuesten Stand der Technik ausgestattet und barrierefrei gebaut.
 
 

Der Flügel soll auch in der neuen Aula bespielt werden.

 

Das alte Lehrerzimmer.

 

Die alte Aula, die im Zuge der Umbauarbeiten auch als Klassenraum neu genutzt werden soll.

 

Ein alter Klassenraum, der ebenfalls kernsaniert werden soll.

 

Baufortschritte: Aula auf der Zielgeraden

Bei einem Rundgang durch das neue Bildungszentrum Rahlenberg mit Bauamtsleiter Lothar Weber haben wir erfahren, was sich schon alles getan hat.

Besonders die Aula – das Schmuckstück des Projektes – sieht richtig einladend aus. Dort konnte bereits der Fußboden verlegt werden. Auch die großen Ringleuchten hängen schon und versprechen, die zukünftigen Veranstaltungen ins rechte Licht zu rücken. Dieser Teil des Gebäudes wird dem Bauabschnitt 1 zugeordnet und soll voraussichtlich im September 2020 fertiggestellt werden.

Rund um den großen Saal befindet sich eine Rampe, die es körperlich eingeschränkten Personen ermöglicht, jede Ebene und jeden Raum problemlos zu erreichen. Mit jeweils ein paar Meter Abstand gibt es farblich abgesetzte Pod este auf der Rampe, die beispielsweise Rollstuhlfahrern eine kurze Verschnaufpause ermöglichen. Die Rampe erinnert ein bisschen an die der Reichstagskuppel in Berlin, die dadurch ebenfalls barrierefrei besichtigt werden kann.

Durch riesige Fenster wird die insgesamt ohnehin schon sehr hell gestaltete Aula von allen Seiten vom Tageslicht durchflutet. Kein Vergleich zur ehemaligen Aula im jetzigen Altbau (Bauabschnitt 2), die deutlich in die Jahre gekommen war.

Auch das neue Mitarbeiterzimmer, das sich auf der oberen Ebene im Bauabschnitt 1 befinden wird, ist wunderbar hell und die Lehrer werden einen traumhaften Blick über die Ebbegemeinde haben. Momentan stört ein Baugerüst allerdings noch die herrliche Aussicht. In der oberen Ebene sollen sich die Verwaltung, das Lehrerzimmer der Grundschule und die Empore der Aula befinden. Unten ist die Bühne im vorderen Bereich und die Mensa im hinteren Bereich.

In diesen Tagen sind die Arbeiter im ersten Bauabschnitt dabei, die Außenfassade zu dämmen und die Putzarbeiten stehen an. Innen sind die Maler und Elektriker fleißig am Werk.

 

Der barrierefreie Weg in die obere Ebene.

 

Die Außenansicht der Aula.

Lothar Weber vom Bauamt.

Der Blick von der Empore runter auf die Bühne.

Das neue Mitarbeiterzimmer.

 

Die untere Ebene mit Bühne und Mensa.

 

Die obere Ebene.

Sinnvolle Nachnutzung der Rahlenbergschule gesichert

Herscheid – Sichtbare Fortschritte beim Innenausbau, viele zusätzliche Fakten zum Großprojekt und ein Rundgang im wahrsten Sinne des Wortes. Die Mitglieder der SPD-Ratsfraktion und weitere Interessierte, ließen sich von Bauamtsleiter Lothar Weber auf den aktuellen Stand der Dinge bringen.

Bürgermeister Uwe Schmalenbach konnte dabei nochmals seine Freude über eingetroffenen Bewilligungsbescheid für den zweiten Bauabschnitt zum Ausdruck bringen. Da kam schon fast ein wenig Hauptstadtfeeling auf, als die Mitglieder der SPD-Fraktion und weitere Interessenten ihre „Baustellenführung“ am Rahlenberg begannen.

Denn nachdem Bauamtsleiter Lothar Weber die provisorische Gebäudetür aufgeschlossen hatte, ging es direkt auf die Rampe. Und das wiederum, hat etwas prinzipiell Gemeinsames mit dem Berliner Reichstag. Zwar ist die dortige Besucherrampe für mehr Stockwerke als in Herscheid im Bildungszentrum angelegt, gut erreichbar für mobilitätseingeschränkte Personen, sind diese aber hier und dort gleichfalls. 

Und selbst bei der sich eigentlich selbsterklärenden Nutzung der Anlage zur Barrierefreiheit, wartete Weber mit einem kleinen Hinweis auf die in die leichte Schräge der Rampe eingebauten, waagerechten „Ruhepodeste“ auf. „Hier kann man eine kleine Pause einlegen und rollt nicht sofort weiter“. Auch der Hinweis, dass gleichfalls ein ebener Zugang zur Bühne der Aula möglich sei, gehörte zu seinen Informationen. 

Im Rohbau, „wetterfest“ durch die eingebauten Fenster geschlossen und mit bereits eingebautem Estrich, sind derzeit die Handwerker der verschiedensten Gewerke mit dem Innenausbau beschäftigt. Viele davon aus Herscheid oder den direkten Nachbarstädten. 

Im Gebäude selbst sind neben der einen großen Teil des Baukörpers umfassenden Aula ebenfalls schon die Räume für den späteren, „normalen“ Schulalltag zu erkennen. Dazu zählt, im sich jetzt nach und nach dem Endzustand annähernden ersten Bauabschnitt beispielsweise das Lehrerzimmer und Nebenräume. 

Und auch der Übergang zur ehemaligen Hauptschule, in der nach dem Umbau die beiden Herscheider Grundschulen untergebracht sein werden, ist sichtbar. Zwar noch mit roten Ziegeln versperrt, aber letztendlich ein unabweisbarer Hinweis, welcher Weg zukünftig in diesen Gebäudetrakt führen wird. 

Durch die aktuelle Mittelbewilligung in Höhe von 2,7 Millionen Euro, ist „der Weg“ nicht nur auf der Baustelle zudem endgültig gesichert. Somit dürfte die sinnvolle Nachnutzung des bestehenden Schulgebäudes der ehemaligen Hauptschule am Rahlenberg und die Bündelung differenzierter Nutzungsangebote im durch den Neubau entstandenen Gesamtkomplex in gut zwei Jahren angelaufen sein. 

Anvisiert wird der Beginn des Schulbetriebes für nach den Sommerferien 2021. Ab dann wird nicht nur durch ein gestärktes Bildungsangebot, unter anderem durch die baulich ein- und verbundene VHS, sondern auch durch unterschiedliche soziale und kulturelle Angebote, das Quartier gestärkt.

Zum Artikel auf come-on.de

2,7 Millionen Euro für den zweiten Bauabschnitt des Bildungszentrums

Herscheid – Die Gemeinde erhält aus der Städtebauförderung Fördergelder für den zweiten Bauabschnitt des Bildungszentrums. Mit einer Summe von mehr als 2,7 Millionen Euro handelt es sich um den höchsten Förderbescheid, den die Verwaltung jemals erhalten hat.

Dem Verschmelzen der beiden Grundschulen an einem neuen gemeinsamen Standort steht somit aus planerscher nichts mehr im Wege. Die Freude im Rathaus fällt entsprechend überschwänglich aus: Bürgermeister Uwe Schmalenbach wertet die Bewilligung als „überaus positives Signal, zumal die Fördersumme voll umfänglich“ bewilligt wurde. 

Dies sei bei dem ersten Abschnitt – dem Bau der Schulaula, der mit rund zwei Millionen Euro bezuschusst wurde – nicht der Fall gewesen. Dank der finanziellen Sicherheit kann jetzt die Auftragsplanung für den nächsten Schritt anlaufen. Dieser beinhaltet die Sanierung des Hauptschulgebäudes (und somit den Umbau der bestehenden Klassenräume) sowie die Erweiterung des Gebäudekomplexes um einen neuen Haupteingang. Auch die Erstmöblierung der Aula fällt in den zweiten Abschnitt. 

Durch ein verändertes Bewerbungsverfahren für die Fördermittel waren die Herscheider Planungen zuletzt ins Stocken geraten. Länger als zunächst eingeplant musste auf die Bewilligung gewartet werden. Zwischenzeitlich hatte die Verwaltung einen vorzeitigen Maßnahmenbeginn beantragt, dieser wurde jedoch abgelehnt. 

 

Der Bürgermeister wollte diese Verzögerung nicht überbewerten: „Wir sind nicht unter Zeitdruck.“ Entscheidend sei, dass das Gesamtprojekt durch das zuständige Landesministerium weiter unterstützt werde. Mit einer längeren Bauunterbrechung sei nicht zu rechnen, beruhigte Schmalenbach. 

Vorsorglich hatte die Verwaltung bereits den angepeilten Öffnungstermin des Bildungszentrums um ein Jahr nach hinten verschoben. Nach den Sommerferien 2021 (und nicht wie anfangs vorgesehen bereits nächstes Jahr) sollen die ersten Schüler die neue Einrichtung besuchen können. 

Für das pädagogische Konzept sei dieser spätere Termin von Vorteil meint Heike Zilinski, Leiterin der Grundschule Hüinghausen und nach den Ferien auch kommissarische Leiterin der Herscheider Schule: „Das gibt uns ein Jahr mehr Zeit.“ 

Eine Steuerungsgruppe, die sich einmal pro Quartal trifft, erhält auf diese Weise mehr zeitlichen Spielraum, um das Zusammenwachsen der beiden Grundschulen behutsam und gründlich vorzubereiten.

Herrliche Aussicht für die Lehrer

Baustelle Bildungszentrum: Winterpause gibt es nicht

Herscheid – Das größte Bauprojekt in der Geschichte der Gemeinde nimmt weiter Form an. Trotz der winterlichen Witterung schreiten die Arbeiten im Bildungszentrum Rahlenberg voran.

Bei der Errichtung des Rohbaus im Vorjahr spielte das Wetter nicht immer mit. Die Kälte brachte die Arbeiten zwischenzeitlich zum Erliegen. „Damals fehlte uns etwa ein Monat. Das ist jetzt zum Glück nicht der Fall“, freut sich Karsten Schmidt vom Architekturbüro Bramey über den reibungslosen Verlauf. 

Der erste Abschnitt des Großprojektes umfasst in erster Linie den Neubau einer Aula mit angeschlossener Mensa und weitere Räume. Der Rohbau ist inzwischen fertiggestellt und auch die Arbeiten am Dach sind abgeschlossen. Die Fensterfront des Gebäudes in Richtung Dorf ist komplett. Auch der Einbau eines Fensters, welches bei den Arbeiten zu Bruch gegangen war, konnte nachgeholt werden. 

Lediglich die Verglasung der Aula entlang der Bergstraße steht noch aus. Die Bestückung der Pfosten-Riegel-Fassade mit den dafür vorgesehenen Scheiben ist von der Witterung abhängig; dafür ist es aktuell zu kalt. Dadurch geraten die Arbeiten allerdings nicht ins Stocken, betont der Architekt und verweist auf den bereits begonnen Innenausbau. 

Die Trockenbauer haben im Erdgeschoss erste Wände eingezogen. Die späteren drei Räume der Volkshochschule Volmetal sind bereits erkennbar. Auch die Elektriker haben reichlich Arbeit, denn in den Technikräumen laufen unzählige Kabelstränge zusammen. 

In der Etage darüber dominiert die zukünftige Aula das Bild. Sie bietet bei Veranstaltungen (neben der Schule ist auch eine kulturelle Nutzung angedacht) Sitzplätze für bis zu 200 Personen. Auf der Bühne stehen derzeit noch die Einzelteile der Belüftungsanlage, die für einen Raum dieser Größe unabdingbar ist. 

Von einer Empore aus hat man einen besonders guten Blick auf das neue Herzstück des Bildungszentrums. Umrahmt wird die Aula von einer Rampenanlage, die die Barrierefreiheit im Gebäude herstellt. 

Die Mensa (auf Höhe der Aula) und das Lehrerzimmer (eine Etage höher, direkt über der Mensa) sind großzügig gestaltet; von hier aus hat man eine herrliche Aussicht über weite Teile Herscheids. Kein Wunder, dass die Baugrundstücke im benachbarten und noch etwas höher gelegenen Neubaugebiet am Rotmilanweg so begehrt sind. 

Während die Arbeiten in diesem ersten Bauabschnitt zeitlich im Soll liegen und im Herbst abgeschlossen sein sollen, holpert es ein wenig im planerischen Bereich. Der Förderantrag für den zweiten Abschnitt, der die Sanierung des alten Hauptschultrakts beinhaltet, ist zwar gestellt. Doch ob die bereits zugesagten Fördermittel des Landes auch rechtzeitig fließen, scheint noch nicht absehbar zu sein. 

Bauamtsleiter Lothar Weber geht nach jetzigem Zeitpunkt zumindest davon aus, dass die Arbeiten kontinuierlich voranschreiten werden. „Unser Ziel bleibt es, dass unsere beiden Grundschulen im August 2020 in das Bildungszentrum einziehen können“; sagt Weber.

Bildungszentrum: Als nächstes folgt die Rampe

Rohbau soll noch dieses Jahr fertiggestellt sein

HERSCHEID – Mit einem Auftragsvolumen von insgesamt rund acht Millionen Euro ist das Bildungszentrum am Rahlenberg das größte Bauprojekt der Gemeinde Herscheid.

Das in mehrere Abschnitte aufgeteilte Großprojekt nimmt immer mehr Gestalt an. Die Bodenplatte für den Neubau der Aula ist bereits gegossen worden, davor sind zwei Untergeschosse entstanden, die später unter anderem von der Volkshochschule genutzt werden sollen. 

HERSCHEID – Mit einem Auftragsvolumen von insgesamt rund acht Millionen Euro ist das Bildungszentrum am Rahlenberg das größte Bauprojekt der Gemeinde Herscheid.

Das in mehrere Abschnitte aufgeteilte Großprojekt nimmt immer mehr Gestalt an. Die Bodenplatte für den Neubau der Aula ist bereits gegossen worden, davor sind zwei Untergeschosse entstanden, die später unter anderem von der Volkshochschule genutzt werden sollen. 

Startschuss für das Bildungszentrum

Größtes Bauprojekt der letzten Jahrzehnte beginnt mit Überraschung
Vertreter der Baufirma Hepelmann, des Architektenbüros Bramey und Partner, der Gemeindeverwaltung, der VHS Volmetal und der beiden hiesigen Grundschulen übernahmen gestern Mittag den symbolischen ersten Spatenstich für das Bildungszentrum Rahlenberg. 
© Grein

Herscheid – Rein optisch erinnert er an ein versunkenes U-Boot. Aber in Wirklichkeit handelt es sich um einen alten Öltank, der einst für das Beheizen der Herscheider Hauptschule benötigt wurde. Dieser wurde gleich zu Beginn der Tiefbauarbeiten für das Bildungszentrum am Rahlenberg entdeckt.

Dieser Tank mit einem Fassungsvermögen von rund 40 Kubikmeter Öl war in keinem Plan und keiner Zeichnung dargestellt. Entsprechend verblüfft hatten die Bauarbeiter den „Koloss“ freigelegt und aus dem Baufeld gehoben. Morgen soll er von einer Spezialfirma entsorgt werden; benötigt wird er vor Ort nicht mehr. Weitere solcher Überraschungen soll es bei der Umsetzung des Bauvorhabens nicht geben, lautete gestern Mittag der Wunsch beim symbolischen ersten Spatenstich.

„Mit diesem kleinen Stück Erde bewegen wir ein großes Projekt, wohl das größte der letzten Jahrzehnte“, hob Bürgermeister Uwe Schmalenbach die Bedeutung des Bildungszentrums hervor. Er erinnerte an den Entwicklungsprozess, in den Schüler, Eltern, Pädagogen, Bürger und Politik mit einbezogen wurden. In das gemeinsame „Haus des Lernens“ ziehen neben den beiden heimischen Grundschulen auch die Volkshochschule Volmetal sowie die Kultur ein. „Damit sind gute Voraussetzungen geschaffen, sich den Herausforderungen der Informations- und Wissensgesellschaft zu stellen“, sagte Schmalenbach.

Im ersten Arbeitsschritt wird das neue Herzstück des Bildungszentrums gebaut: eine Aula, die von einer Rampe eingefasst wird, die Erdgeschoss und erstes Obergeschoss barrierefrei verbindet. Verglaste Fassadenflächen, ein neuer Haupteingang im Obergeschoss (erreichbar von der Bushaltestelle an der Turnhalle), eine Mensa und die Modernisierung des Altbestandes der Hauptschule sind in der Folge ebenfalls vorgesehen. Trotz der topografischen Herausforderungen an dieser Stelle soll ein modernes Gebäude entstehen, mit dem Herscheid neue Wege beschreitet; der gemeinschaftliche Entstehungsprozess und die angedachte Nutzung sind kreisweit einzigartig.